Latein – für viele klingt das nach verstaubten Schulbüchern, endlosen Deklinationstabellen und einer Sprache, die längst niemand mehr spricht. Doch wer Latein als „tote Sprache“ abtut, verkennt ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf unsere heutige Welt. Latein ist nicht nur ein Relikt der Vergangenheit, sondern ein Schlüssel zu einem tieferen Verständnis von Sprache, Kultur und Geschichte. Warum also ist Latein so wichtig, und warum sollte man es nicht gegen andere Fächer ausspielen? (M)ein Plädoyer für eine Sprache, die mehr Leben in sich trägt, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Eine Sprache, die uns den Kern von Bildung (nicht Aus-, Un- oder Halbbildung) vor Augen hält.
Außerdem sind sie ja digital natives. Sie können damit umgehen, sie sind damit aufgewachsen. Es ist viel wichtiger, dass die Kinder schreiben lernen, aufmerksam aufpassen und brav sind. Sie müssen lernen, ruhig zu sitzen. Wir wissen ja spätestens seit PISA, dass das sinnerfassende Lesen ein Problem darstellt. Außerdem können die Jugendlichen nicht mehr schreiben und auch nicht grüßen. Die von ihnen geschriebenen Nachrichten kennen keine Groß- und Kleinschreibung und sind voller Fehler. Tippfehler hier und da. Und wenn es nur Tippfehler wären… Sie wissen es ja nicht besser.
Wem dieser Text aus der Seele spricht, dem sei gesagt: #nicht. Und zwar #ausGruenden. Es ist 1 wichtiger Aspekt, die Jugendkultur zu kennen, vong Style her. Das Smartphone ist ein nices Teil. Es ist 1 Teil der Lebenswelt der Smombies. Fame? Freunde #irl und Freunde in der virtuellen Welt der sozialen Netzwerke haben einen ähnlichen Stellenwert. Die Peer Group ist um den virtuellen Raum erweitert.
Und es ist nicht so, dass heutige Schüler/innen mit digitalen Medien, mit dem Smartphone und den darauf installierten Apps, umgehen können. Sie müssen es lernen. Smartphones sind Lehr- und Lernmittel. Sie sind aber auch Objekt des Unterrichts. Der Umgang mit ihnen ist zu thematisieren, kritisch zu hinterfragen.
Aber auch das will gelernt sein. Smartphones bieten viele Möglichkeiten: Sie sind kleine Wörterbücher, Diktiergeräte und auch Fotoapparat und Kamera. Sie sind aber auch Taschenrechner und Navigationsgeräte. Sie sind eine kleine Bibliothek. Über die passenden Apps sind sie das Tor zu Welt. Jöran Muuß-Merholz zählt so manche weitere Funktion auf. Die Frage ist aber immer, wie sich diese Funktionen, die oftmals auf Apps basieren, in den Unterricht integrieren lassen.
Ein paar Ideen versuchen Monika Heusinger (@M_Heusinger) und ich am Samstag auf der #didacta17 in Stuttgart zu zeigen. Es geht uns dabei nicht um die Apps. Es geht uns nicht um das Medium. Es geht uns primär um die didaktischen Szenarien. Wir wollen dabei konkrete Methoden nennen und plaudern aus dem Nähkästchen. Wir zeigen Potentiale und Grenzen auf. Weil wir das Smartphone und Tablet dann einsetzen, wenn es Sinn macht. Und nicht weil wir fly sein wollen.
Läuft bei dir?!? Gönn dir! 😉 Kannst auch guttenbergen die Prezi…. Ist voll 1 OER vong CC her.