Gedanken im Fauteuil

Gedanken im Fauteuil

Ich sitze im Fauteuil und starre auf den Plafond, der mal wieder geweißelt gehörte, als könnte dort oben eine Antwort geschrieben stehen. Der Riss neben der Lampe sieht im Licht der halb geschlossenen Jalousie aus wie eine Landkarte — vielleicht ein Weg raus, denke ich, raus aus diesem Parterre-Leben im Souterrain, raus aus diesem Haus mit seinem überfreundlichen Portier, der immer zu viel weiß.

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Von „lecker“ und anderen Verbrechen – Warum wir unsere Sprache(n) pflegen müssen

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Heute ist der Tag der Muttersprache. Klingt gut, oder? Ein ganzer Tag für das, was uns prägt, unser Denken formt, unsere Kindheit umarmt, unsere Emotionen einfängt. Ein Tag für das, was uns zu dem macht, was wir sind.

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