Gedanken im Fauteuil

Gedanken im Fauteuil

Ich sitze im Fauteuil und starre auf den Plafond, der mal wieder geweißelt gehörte, als könnte dort oben eine Antwort geschrieben stehen. Der Riss neben der Lampe sieht im Licht der halb geschlossenen Jalousie aus wie eine Landkarte — vielleicht ein Weg raus, denke ich, raus aus diesem Parterre-Leben im Souterrain, raus aus diesem Haus mit seinem überfreundlichen Portier, der immer zu viel weiß.

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Warum wir die zweite Fremdsprache in der Schule endlich loswerden sollten

Warum wir die zweite Fremdsprache in der Schule endlich loswerden sollten

Sprachenlernen ist anstrengend, zeitaufwendig und – Hand aufs Herz – wozu braucht man heutzutage überhaupt noch eine zweite Fremdsprache? In einer Welt, in der Übersetzungs-Apps und Künstliche Intelligenz (KI) uns jeden Satz in Sekundenschnelle übersetzen können, scheint es doch geradezu überflüssig, sich mit Grammatik, Vokabeln und Aussprache herumzuschlagen. Warum also nicht einfach die zweite lebende Fremdsprache gänzlich aus dem Lehrplan streichen, statt sie nur einzukürzen? Ein paar Gedanken zur Kürzung – oder besser: Befreiung – von dieser unnötigen Last.

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Latein: Eine „tote“ Sprache, die lebendiger ist, als man denkt

Latein: Eine „tote“ Sprache, die lebendiger ist, als man denkt

Latein – für viele klingt das nach verstaubten Schulbüchern, endlosen Deklinationstabellen und einer Sprache, die längst niemand mehr spricht. Doch wer Latein als „tote Sprache“ abtut, verkennt ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf unsere heutige Welt. Latein ist nicht nur ein Relikt der Vergangenheit, sondern ein Schlüssel zu einem tieferen Verständnis von Sprache, Kultur und Geschichte. Warum also ist Latein so wichtig, und warum sollte man es nicht gegen andere Fächer ausspielen? (M)ein Plädoyer für eine Sprache, die mehr Leben in sich trägt, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Eine Sprache, die uns den Kern von Bildung (nicht Aus-, Un- oder Halbbildung) vor Augen hält.

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